Es geht um einen Ort – um den Luftraum zwischen den Hochhäusern der großen Metropolen. Es geht um Kontraste – Raster und Aufbruch, Stress und Entspannung, Suche und Orientierung. Ausgehend von einer Farb- und Formanalyse, einer Sammlung von Impressionen und assoziativen Kreativtechniken entstanden zahlreiche Ideen und Konzepte zur Nutzung dieses Luftraums.

Photo by Annette Bohn
Die Ausstellung ist das Ergebnis der Vielfalt an Ideen. Sie präsentiert die Konzepte mit neun Modellen, fünf Bildtafeln, zwei Büchern und einer Raumgestaltung. In Büchern wird der Arbeitsprozess transparent gemacht und es wird aufgezeigt, wie man das Feld des räumlichen Designs begreifen kann. Durch die Begehung der beiden Räume kann der Besucher körperlich erfahren, was die Gestaltung bewirkt.

Photo by Annette Bohn
Blick in den ersten Raum. In den Tubes werden die Modelle präsentiert, die Wandtafeln bieten Informationen zu den Konzepten.
Im zweiten Raum ist es gelungen, eine komplexe und raumgreifende Verspannung zu realisieren. Die Verspannungen in beiden Räumen sind ein eigenes – eigentlich das zehnte – Konzept. Mit ihnen wird der vorher existierende Raum aufgebrochen und neue Wahrnehmungswelten erschaffen. Man kann sehen, dass aus der konzentrierten, konzeptionellen Arbeit überraschende Formen und Gegenstände entstanden sind.

Photo by Annette Bohn



Illustrationen zur Visualisierung der Konzepte. Mit Photoshop und Grafiktablett gemalt sorgen sie für eine persönliche Note im Kontrast zu kalten Renderings. ©Holger Nils Pohl

CNC-gefräste Modelle aus weißer Pappe im Schichtenprinzip aufgebaut.





Abbildungen aus dem Sketchbook. Ein digitaler Workflow mit Photoshop und Grafiktablett verkürzte viele Zwischenschritte und ermöglichte hohe Flexibilität. ©Holger Nils Pohl
Diese Arbeit entstand im Rahmen meines Diploms in Zusammenarbeit mit Björn Verch.
