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Das Periodische System des Visuellen Denkens

26. Februar 2016      Allgemein, Konzeptdesign, Visual Strategy Facilitation, Visual Thinking
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Wie kann ich andere dazu befähigen, mehr, besser und bewusster visuell zu arbeiten? Diese Frage treibt mich unter anderen an, wenn ich darüber nachdenke, wie ich helfen kann, dass es mehr echte und wertvolle strategische Unterhaltungen auf der Welt gibt.

 
Für meine Masterclass Trainings habe ich zu diesem Zweck das Periodic System of Visual Thinking entwickelt. Eine Methode basierend auf einem Poster, dass ich ab heute zur freien Verfügung zum Selbstausdruck bereit stelle.

 

The Periodic System of Visual Thinking from Holger Nils Pohl on Vimeo.

 

Wozu dient das?
In seiner strukturierten Art, hilft das Periodic System of Visual Thinking dabei, aus verschiedenen Bildern neue Bilder zu „mixen“. Und ganz simpel hilft es dabei, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Elemente zu verdeutlichen. Es ist eine Verortung von Bildtypen, die helfen kann, besser zu memorieren oder zuzuordnen.
Nichts weltbewegendes, aber ein hilfreiches Werkzeug im Werkzeugkasten.

20160225_Creatority-periodicsystem01

Wie funktioniert es?
Als Poster funktioniert es vor allem als Ideengeber und versinnbildlicht mögliche Kombinationen. Wie das Periodensystem der chemischen Elemente, ist auch dieses hier als Karte zu verstehen. Die Zusammenhänge der Bildelemente werden deutlich und mögliche Experimente scheinen sich anzubieten.
Die Ordnung des Periodensystem richtet sich nach dem Prinzip der beidseitigen Zentrik – soll heißen von Außen nach Innen erhöht sich die Komplexität der Elemente und der Grad der benötigten „Meisterschaft“ sie zu beherrschen.

 

_Periodic-System-V4-0

 

Ergänzen wir aber jetzt das Poster des Periodensystems mit den einzelnen Elementen als gedruckte Karten, so erschaffen wir uns einen regelrechten „Chemiebaukasten“.
Die Karten nutzen wir bisher auf zweierlei Art. Erstens sind sie sehr hilfreich, wenn man sie einfach nur auf dem Tisch (oder wenn der zu klein wird auch auf den Boden oder an der Wand) verteilt. Dann nimmt man sich Karteikarten, und zeichnet jeweils passend zu den „Elementen“ Bildideen oder Kategorien auf. Diese sortiert man dann zu den entsprechenden Elementen. Jetzt ist es aber manchmal so, dass ein Bild gut und gerne zu zwei Elementen passt. Dann ändert man die Ordnung und legt die passenden Elemente benachbart hin. So entsteht ein sich immer wieder wandelndes Netz aus Bildern.
Die zweite Art, mit den Karten zu arbeiten, verspricht oft noch mehr Erkenntnis und vor allem Spaß zu bringen. Dabei entscheidet man sich entweder bewusst und per Zufall für Elemente aus dem Periodensystem, die man miteinander vermischen oder verbinden möchte. Hat man nun drei oder vier Elemente vor sich liegen, muss man dazu passend Biöder entwickeln. Das klappt manchmal ganz einfach, manchmal sind die Ergebnisse ganz unerwartet und immer mal wieder entsteht eine explosive Kombination, die erschreckend gut oder schlecht funktionieren kann.
 
Alles in allem soll dieses Periodensystem des visuellen Denkens vornehmlich helfen, öfter und mit mehr Freude visuell zu arbeiten. Und vielleicht findet der eine oder andere „Chemiker“ ja eine Formel heraus, an die bisher noch niemand gedacht hat.
 
 
Laden Sie es sich jetzt hier herunter.

Das Periodensystem des Visuellen Denkens wird Teil eines Buches sein, dass ich mit Christof Breidenich zusammen schreibe und 2016 beim Stiebner Verlag erscheinen wird.

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